BASF Coatings und Magna Steyr seit fast drei Jahrzehnten Partner am Standort Graz/Österreich

Von: BASF Pigment GmbH  19.05.2006

Graz/Münster. Auf den Lackierstraßen von Magna Steyr am Standort Graz bekommen gleich acht Modelle parallel 'ihren Lack ab': Mercedes E-Klasse 4matic, Mercedes G-Klasse, Chrysler Voyager, Chrysler 300 C, Jeep Grand Cherokee, Jeep Commander, Saab 9.3 Cabrio und der BMW X3 verlassen '1a' lackiert die Produktion. 230.070 Fahrzeuge waren es im Jahre 2005. Klingt nach Routine, ist es aber für die Lackexperten der BASF Coatings keinesfalls. 'Wir finden hier viele Kunden mit allen möglichen Spezifikationen im Lackierprozess unter einem Dach. Das erfordert von uns ein großes Wissen um die Spezifikationen der produzierten Automobile', sagt Klaus Steinwender, Accountmanager für Magna Steyr, NedCar, Smart Mitsubishi Automotive OEM Coatings Solutions der BASF Coatings. Zwischen der BASF Coatings und ihrem Kunden Magna Steyr am Standort Graz besteht die Partnerschaft seit fast drei Jahrzehnten – exakt seit 27 Jahren. Seit vier Jahren ist die BASF Coatings Systemlieferant, also verantwortlich für die Beschaffung aller zur Oberflächenbeschichtung benötigten Materialien. Abgerechnet wird nach dem 'Cost Per Unit-System'; die BASF Coatings bekommt also nur jede 'in Ordnung-lackierte Karosse' bezahlt. Die Systempartnerschaft setzt echten Teamgeist voraus. Und zwar sowohl im Team der BASF Coatings vor Ort als auch im steten Kontakt mit dem Kunden. So steht Klaus Steinwender im kontinuierlichen Informationsaustausch mit dem Leiter der Lackiererei von Magna Steyr, Dr. Wolfgang Zitz. 'Man denkt schon wie der Kunde', sagt Steinwender und spricht damit das aus, was seine BASF-Mannschaft ausmacht: eine Identifikation mit dem Kunden und den festen Willen, ihn durch konkrete Lösungen für alles rund um den Lack zu unterstützen. Und das rund um die Uhr. Die Mitarbeiter der BASF Coatings arbeiten im Zwei-Schicht-Betrieb bei Magna Steyr und sind nachts durch Rufbereitschaft erreichbar. Neben Klaus Steinwender sind das Teamleiter Guido Harbusch (Coatings Process Manager), fünf Anwendungstechniker und eine Materialmanagerin. Magna Steyr gibt der BASF Coatings im Rahmen der Systempartnerschaft die Stückzahlen der einzelnen Modelle als Vorgabe. Daraus wird dann der Materialverbrauch abgeleitet. Die Lacke selber kommen aus Münster, Schwarzheide und Würzburg. Lacke für die Kathodische Tauchlackierung (CathoGuard 500 310), 2 Füller, 55 Basislacke und drei Klarlacke sind derzeit im Einsatz. Beispiel Kathodische Tauchlackierung (KTL). Seit einem Vierteljahrhundert liefert die BASF Coatings die notwendigen Materialien. Die Geschichte der KTL-Lackierung bei Magna Steyr in Graz ist auch ein Spiegel der Entwicklung der Tauchlackierung. Die inzwischen zwei KTL-Becken mit einer Füllmenge von je 260 Tonnen KTL-Materialien sahen viele Generationen der KTL-Materialien. Der jüngste Generationenwechsel fand statt auf die innovative und bleifreie CathoGuard 500er Technologiefamilie der BASF Coatings. 'Hier zeigt sich, dass wir kontinuierlich und nachhaltig Material und Service verbessern. Für Magna Steyr sind Autos Passion, so ihre Leitlinie. Für uns sind Autos und Lacke unsere Passion, unsere Leidenschaft', sagt Klaus Steinwender. Im übrigen werden seit über 100 Jahren in Graz Autos gebaut (am längsten die Mercedes G-Klasse mit 27 Jahren). 'Wir möchten gemeinsam mit unserem Kunden Magna Steyr diese Tradition noch ganz lange fortsetzen', so Steinwender.


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