BASF und Dow prüfen gemeinsam Bau der weltgrößten TDI-Anlage in Europa

Von: BASF Pigment GmbH  22.11.2006

Ludwigshafen/Deutschland; Midland/Michigan/USA (21. November 2006) – Die BASF Aktiengesellschaft (BASF) und The Dow Chemical Company (Dow) haben heute angekündigt, gemeinsam eine Machbarkeitsstudie für den Bau einer hochmodernen Produktionsanlage von Toluylendiisocyanat (TDI) und TDI-Vorprodukten zu erstellen. Die Anlage soll auf einem der Verbundstandorte der beiden Unternehmen in Europa entstehen und wäre mit einer Kapazität von 300.000 Jahrestonnen die weltweit größte TDI-Anlage. Die Studie wird Faktoren wie Technologie und Infrastruktur der möglichen Standorte bewerten. Sollte sich das Projekt als realisierbar erweisen, könnte die Anlage im Jahr 2011 in Betrieb gehen. 'Auch wenn wir uns noch in einer frühen Prüfungsphase befinden, glauben wir, dass die beiden größten Chemieunternehmen der Welt gemeinsam eine TDI-Anlage von Weltrang schaffen können, die wirtschaftlich und technologisch ausgesprochen wettbewerbsfähig sein wird', sagte Pat Dawson, Business Vice President Dow Polyurethanes. 'Eine solche Anlage würde das Wachstum der Dow Performance Businesses stützen und zugleich unsere Wettbewerbsfähigkeit sichern, damit wir die steigende Nachfrage nach TDI in Europa decken können.' 'Mit der Planung zusätzlicher Produktionskapazitäten verstärkt die BASF ihr Engagement auf dem weltweiten TDI-Markt', sagte Jacques Delmoitiez, Präsident des BASF-Bereichs Polyurethane. 'Wir bündeln für dieses Projekt die Stärken beider Unternehmen, um unsere Kunden besser bedienen zu können und ihnen dadurch zu helfen, langfristig erfolgreicher zu sein.' Es handelt sich bereits um die zweite Kooperation von BASF und Dow auf dem Gebiet der Polyurethan-Herstellung. Im September 2006 legten beide Partner am BASF-Standort in Antwerpen, Belgien, den Grundstein für die weltweit erste HPPO-Anlage. Die HPPO-Technologie, ein Prozess zur Herstellung von Propylenoxid (PO) auf Basis von Wasserstoffperoxid (HP), haben Dow und BASF gemeinsam entwickelt. Beide Unternehmen erwägen außerdem den Bau weiterer HPPO-Anlagen in anderen Weltregionen, etwa in Asien.


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