BASF entwickelt gemeinsam mit IBM Elektronikmaterialien für die Halbleiterindustrie

Von: BASF AG Ludwigshafen WLS/I - C013  22.06.2007

BASF entwickelt gemeinsam mit IBM Elektronikmaterialien für die Halbleiterindustrie In Zukunft energieeffizientere Hochleistungschips - Entwicklung der Halbleitertechnologie der nächsten Generation (32 nm) Neue Allianz zwischen einem Chemieunternehmen und einem Technologieentwickler in der Halbleiterindustrie BASF gibt heute (22. Juni 2007) bekannt, dass sie eine Vereinbarung mit IBM getroffen hat zur gemeinsamen Entwicklung von Prozesschemikalien, die für die zukünftigen Herstellungsverfahren modernster integrierter Schaltkreise erforderlich sind. Im Rahmen dieses Abkommens werden BASF und IBM gemeinsam maßgeschneiderte chemische Lösungen für das Herstellungsverfahren neuer energieeffizienter Hochleistungschips auf Basis der 32-Nanometer (nm)-Technologie entwickeln. Erwartet wird, dass sowohl die Technologie als auch die dazugehörigen Chemikalien und Materialien bereits 2010 von maßgeblichen Firmen in der Halbleiterindustrie in Nordamerika, Asien und Europa eingesetzt werden. 'Wir machen einen riesigen Sprung nach vorne und stellen uns den zukünftigen Herausforderungen der Halbleiterindustrie', sagte Dr. Ralf Fink, Senior Manager BASF Electronic Materials. 'Diese Zusammenarbeit wird von der führenden Prozesstechnologie der IBM und dem Fachwissen und den Innovationen der BASF im Bereich Chemikalien und Nanotechnologie profitieren', fügte er hinzu. 'IBM und BASF sind überzeugt, dass dieses Projekt beiden Akteuren die Möglichkeit geben wird, ihre führende Position in der Halbleiterindustrie aufrechtzuerhalten', sagte Dr. Ronald D. Goldblatt, Ingenieur und Senior Manager bei IBM Research. 'Die Chemie wird eine immer wichtigere Rolle bei der Entwicklung der IC-Produkte der nächsten Generation (32 nm) spielen. Die BASF verfügt über ein breites und interdisziplinäres Wissen, das nur ein großes Chemieunternehmen anbieten kann. Dazu kommen viele Jahre Erfahrung auf dem Gebiet von Prozesschemikalien für die Halbleiterindustrie.' Die derzeit modernste Entwicklung in der Halbleitertechnologie (45 nm) wird Ende 2007 in die Produktion eingeführt. Die Weiterentwicklung hin zu Schaltkreisen mit noch kleineren Dimensionen fängt jedoch bereits jetzt schon an und stellt ganz neue Herausforderungen an Materialien und Chemikalien. Die Forschungsarbeiten für dieses Projekt sollen gemeinsam bei IBM in Yorktown Heights, N.Y., USA, und der BASF in Ludwigshafen durchgeführt werden. 2006 hat die Halbleiterindustrie einen Umsatz von etwa 260 Milliarden Dollar getätigt, ein Zuwachs gegenüber dem Vorjahr von neun Prozent. Zu den wichtigsten Produkten der Halbleiterindustrie gehören die Mikroprozessoren (Chips), die heute von Computern bis zu Handys und digitalen Mikrowellenöfen viele Geräte steuern. Diese Chips sind mit den Jahren zu immer kleineren Dimensionen der Schaltkreise übergegangen, was zu einer stetigen Leistungssteigerung und Kostensenkung je Transistoreinheit geführt hat. Da die kritischen Dimensionen der einzelnen Schaltkreise immer weiter schrumpfen werden, hängen die zukünftig angestrebten Verbesserungen entscheidend von der Entwicklung neuer Materialien ab. BASFBASF ist das führende Chemie-Unternehmen der Welt: The Chemical Company. Ihr Portfolio umfasst Chemikalien, Kunststoffe, Veredlungsprodukte, Pflanzenschutzmittel und Feinchemikalien sowie Erdöl und Erdgas. Ihren Kunden aus nahezu allen Branchen hilft BASF als zuverlässiger Partner mit hochwertigen Produkten und intelligenten Systemlösungen erfolgreicher zu sein. BASF entwickelt neue Technologien und nutzt sie, um sich zukünftigen Herausforderungen zu stellen und zusätzliche Marktchancen zu erschließen. Sie verbindet wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung und leistet so einen Beitrag zu einer lebenswerten Zukunft. BASF beschäftigt rund 95.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2006 einen Umsatz von 52,6 Milliarden €. BASF ist börsennotiert in Frankfurt (BAS), London (BFA), New York (BF) und Zürich (AN). Weitere Informationen zur BASF im Internet unter www.basf.de. IBM - www.ibm.com MedienkontakteFinanzpresse:Daniel SmithLudwigshafenTel.: +49 621 60 20829Fax: +49 621 60 92693daniel.smith@basf.com Fachpresse:Andrea HördtLudwigshafenTel.: +49 621 60 43776Fax: +49 621 60 6643776andrea.hoerdt@basf.com Selene AuHongkongTel.: +852 2731 0138 Fax: +852 2734 9645sauwai-selene.au@basf.com


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