BASF Venture Capital erhöht Anteil am amerikanischen Nanotech-Unternehmen SDCmaterials

Von: BASF AG Ludwigshafen WLS/I - C013  27.06.2007

Die BASF Venture Capital GmbH, Ludwigshafen, erhöht ihren Anteil an der amerikanischen SDCmaterials Inc., Arizona. SDCmaterials entwickelt und produziert innovative Nanomaterialien für die Automobil- und Luftfahrtindustrie sowie die Chemie- und Medizintechnikbranche. SDCmaterials hat in ihrer Serie-A-Finanzierungsrunde $6,3 Millionen (circa 4,7 Millionen €) eingeworben, zu denen die BASF Venture Capital $2,0 Millionen (circa 1,5 Millionen €) beigesteuert hat. Zu den weiteren Investoren gehört Emerald Technology Ventures. Die amerikanische Niederlassung der BASF Venture Capital hatte bereits im vergangenen Jahr $600.000 in der Seed-Finanzierungsrunde in SDCmaterials investiert. Die im Juli 2004 gegründete SDCmaterials wird das eingeworbene Kapital dazu nutzen, die Zahl der Mitarbeiter zu erhöhen und Produktionskapazitäten in den USA und in Deutschland zu erweitern. Die Materialien des amerikanischen Start-up-Unternehmens werden vor allem für Katalysatoren und hochentwickelte keramische Werkstoffe genutzt. SDCmaterials kann in kürzester Zeit mehrere Gramm unterschiedlicher Nanopulver in einem Verfahren herstellen, bei dem Metall- oder Keramikpulver in einem elektrisch erzeugten Plasma verdampft wird. Damit können Entwicklungszeiten von Katalysatoren oder anorganischen Werkstoffen deutlich reduziert werden. Nach dem Ausbau des Produktionsprozesses kann SCDmaterials seinen Kunden große Mengen von Nanopulvern in einer konstanten Qualität anbieten. „Wir sind sehr erfreut, dass wir BASF und Emerald sowie zwei private Gruppen als Investoren gewinnen konnten“, sagt Dr. Maximilian A. Biberger, CEO von SDCmaterials. „Diese Investoren sind ausgezeichnete Partner, sie kennen das Geschäft mit Katalysatoren und Nanomaterialien und können SDCmaterials in der weiteren Geschäftsentwicklung ausgezeichnet unterstützen.“ „Das Investment passt gut zu unserem eigenen Forschungsschwerpunkt Nanotechnologie – einem von fünf Wachstumsclustern der BASF“, sagt Dirk Nachtigal, Geschäftsführer der BASF Venture Capital. „Wir möchten unsere Position auf diesem Gebiet weiter ausbauen und Nanotechnologie dort einsetzen, wo sie gegenüber herkömmlichen Produkten und Prozessen Vorteile bietet.“ Die BASF betreibt an ihrem Standort Schwarzheide, Brandenburg, ein aktives Ansiedlungsmanagement und bietet kleinen, unabhängigen Unternehmen auf ihrem Werksgelände Gebäude, Werkshallen und ihre etablierte Infrastruktur zur Miete an. SDCmaterials wird die gebotenen hervorragenden Bedingungen nutzen und plant, sich spätestens im September 2008 mit einer Produktion von Nanomaterialien im kleinen Maßstab in Schwarzheide anzusiedeln. Das amerikanische Start-up möchte rund 3 Millionen € für eine Halle mit Technikumsbetrieb, Laboren und Büroräumen im nördlichen Teil des BASF-Werkgeländes investieren. „Unser Gelände in Schwarzheide bietet SDCmaterials einen exzellenten Ausgangspunkt, um die europäischen Märkte zu erobern“, sagt Dr. Volker Knabe, Vorsitzender der Geschäftsführung der BASF Schwarzheide GmbH. „Die Standortwahl von SDCmaterials untermauert zudem den Anspruch der BASF, Start-up-Unternehmen mehr als nur Kapital zu bieten.“ Die BASF Venture Capital GmbH wurde im Jahr 2001 als ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der BASF Future Business GmbH, Ludwigshafen, gegründet und beteiligt sich an Start-up-Unternehmen und Fonds. Das Unternehmen möchte dadurch neue Wachstumspotenziale erschließen. Daher ist es auf Unternehmen mit innovativen Geschäftsmodellen und Technologien spezialisiert, in denen die Chemie der Schlüssel zum Erfolg ist. BASF ist das führende Chemieunternehmen der Welt: The Chemical Company. Ihr Portfolio umfasst Chemikalien, Kunststoffe, Veredlungsprodukte, Pflanzenschutzmittel und Feinchemikalien sowie Erdöl und Erdgas. Ihren Kunden aus nahezu allen Branchen hilft BASF als zuverlässiger Partner mit hochwertigen Produkten und intelligenten Systemlösungen erfolgreicher zu sein. BASF entwickelt neue Technologien und nutzt sie, um sich zukünftigen Herausforderungen zu stellen und zusätzliche Marktchancen zu erschließen. Sie verbindet wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung und leistet so einen Beitrag zu einer lebenswerten Zukunft. BASF beschäftigt rund 95.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2006 einen Umsatz von 52,6 Milliarden €. BASF ist börsennotiert in Frankfurt (BAS), London (BFA), New York (BF) und Zürich (AN). Weitere Informationen zur BASF im Internet unter www.basf.de. URL: www.basf.de


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