„Baxxodur: Auf den Härter kommt es an“

Von: BASF AG Ludwigshafen WLS/I - C013  01.04.2008

Immer größere Rotorblätter verhelfen modernen Windkraftanlagen zu immer höherer Leistung. Um die heute durchaus üblichen Spannweiten der Rotoren von über 100 Metern zu erreichen, sind besonders leistungsfähige Werkstoffe nötig. So werden konventionelle Polyesterharz-basierte Verbundwerkstoffe zunehmend von höher belastbaren faserverstärkten Materialien auf Basis von Epoxidharzen abgelöst. Das Design der Rotorblätter, die eingesetzten Rohstoffe und der Fertigungsprozess müssen dabei genau aufeinander abgestimmt sein, um optimale Leistungswerte zu erreichen. Effizienz des Herstellprozesses systematisch steigern Das neue Systemangebot der BASF für die Epoxidharz-Verarbeiter umfasst derzeit zwei Infusionsharzsysteme und ein Laminierharzsystem, das speziell für die Herstellung von Rotorblättern für Windkraftanlagen entwickelt wurde. Mit diesen Systemen, die aus einer aufeinander abgestimmten Harz- und einer Härterkomponente bestehen, lassen sich faserverstärkte Bauteile mit geringem Gewicht und besonders hohen mechanischen Festigkeiten herstellen. „Die Hersteller von Windkraftanlagen brauchen innovative Epoxid¬harz-Systeme, um ihre Produktionszeiten zu verkürzen und dadurch ihre Produktivität zu steigern“, so Dr. Gregor Daun, der die jüngst gegründete Einheit zur Entwicklung und Vermarktung von Epoxid¬harz-Systemen im BASF-Unternehmensbereich Zwischenprodukte leitet. „Mit unseren Systemen können wir unsere Kunden dabei unterstützen.“ Doch damit geben sich Daun und sein Team nicht zufrieden: „Wir entwickeln derzeit eine Reihe von neuen Härtern mit vielversprechenden Eigenschaften. Wir sind zuversichtlich, dass diese Produkte eine wesentliche Rolle für die nächste Generation von Epoxidharz-Systemen spielen werden“, sagt Dr. Michael Henningsen, verantwortlich für die Produktentwicklung in diesem Bereich, und Daun ergänzt: „Kürzere Zykluszeiten und eine weiter verbesserte mechanische Belastbarkeit stehen dabei als Entwicklungsziele im Vordergrund.“ Die BASF-Systeme sind von der Germanischer Lloyd AG zugelassen und erfüllen deren Anforderungsprofil. Die Zulassung durch den Germanischen Lloyd, der zu den weltweit führenden Versicherungsgesellschaften zählt, ist für die Windkraft-Branche besonders wichtig. Weltweit einzigartiges Härter-Portfolio BASF bietet ein weltweit einzigartiges Portfolio an aminbasierten Härtern und Beschleunigern, die für die gezielte Aushärtung von Epoxidharzen eingesetzt werden. Die von der BASF unter dem Handelsnamen Baxxodur vermarkteten Amine bestimmen maßgeblich die Eigenschaften der Fertigprodukte aus Epoxidharzen. Neben Festigkeit und Schlagzähigkeit lassen sich mit Hilfe des Härters auch chemische und thermische Beständigkeit einstellen. Somit beeinflussen diese Amine die Eigenschaften der Fertigprodukte und tragen maßgeblich zur Verbesserung der Produktivität bei. BASFDer Unternehmensbereich Zwischenprodukte der BASF entwickelt, produziert und vermarktet das mit etwa 600 Produkten umfassendste Sortiment an Zwischenprodukten weltweit. Zu den bedeutendsten Produktgruppen zählen Amine, Diole, Polyalkohole sowie Säuren und Spezialitäten. Zwischenprodukte dienen unter anderem als Ausgangsstoffe für Coatings, Kunststoffe, Pharmazeutika, Textilfasern, Wasch- und Pflanzenschutzmittel. Innovative Zwischenprodukte der BASF tragen dazu bei, die Eigenschaften der damit hergestellten Erzeugnisse und die Effizienz der Produktionsprozesse zu verbessern. Der Unternehmensbereich Zwischenprodukte agiert aus Standorten in Europa, Asien, Nord- und Südamerika. Im Jahr 2006 erzielte der nach ISO 9001:2000 zertifizierte Unternehmensbereich mit 2.600 Mitarbeitern einen Umsatz von etwa 2,3 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind zu finden unter http://www.basf.de/zwischenprodukte. BASF ist das führende Chemie-Unternehmen der Welt: The Chemical Company. Das Portfolio reicht von Öl und Gas über Chemikalien, Kunststoffe und Veredlungsprodukte bis hin zu Pflanzenschutzmitteln und Feinchemikalien. Als zuverlässiger Partner hilft die BASF ihren Kunden in nahezu allen Branchen, erfolgreicher zu sein. Mit hochwertigen Produkten und intelligenten Lösungen trägt die BASF dazu bei, Antworten auf globale Herausforderungen wie Klimaschutz, Energieeffizienz, Ernährung und Mobilität zu finden. Die BASF beschäftigt mehr als 95.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2007 einen Umsatz von fast 58 Milliarden €.


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