Wirtschaftliches Potenzial für Amylopektinstärke aus gentechnisch veränderten Kartoffeln

Von: BASF AG Ludwigshafen WLS/I - C013  14.04.2008
Keywords: Biotechnologie, Pflanzentechnologie

Die Stärkeproduzenten bestätigen die Vorteile reiner Amylopektinstärke in tech-nischen Anwendungen Pflanzenbiotechnologie ist ein effizienter Weg, um ertragreiche Kartoffelsorten zu entwickeln, die reine Amylopektinstärke enthalten Veendam/Niederlande, Emlichheim/Deutschland, Kristianstad/Schweden, Limburgerhof/Deutschland 9. April 2008 – AVEBE, Emsland und Lyckeby, die drei führenden europäischen Kartoffelstärke-Produzenten, fordern die Europäische Kommission auf, Amflora für den kommerziellen Anbau in Europa zuzulassen. Amflora ist ei-ne von der BASF Plant Science entwickelte gentechnisch optimierte Stärkekartoffel. AVEBE, Emsland und Lyckeby haben ihr Interesse an Amflora bestätigt. Sie sind einer Meinung mit BASF Plant Science, dass Amflora sicher ist. Amflora hat den Genehmigungsprozess erfolgreich durchlaufen und ist laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit genau so sicher wie konventionelle Kartoffeln. Nach Meinung der Stärke-Experten ist reines Amylopektin von hohem Wert in verschiedenen technischen Anwendungen, wie der Papierproduktion und -beschichtung. Michael Schonert, Geschäftsführer der EMSLAND GROUP, bestätigte: „Wir, die europäischen Stärkeproduzenten und unsere Landwirte, brauchen hochwertige Amylopektinstärke, um global wettbewerbsfähig zu bleiben.“ Die In-dustrie wartet deshalb darauf, die gentechnisch optimierte Stärkekartoffel Amflora verarbeiten zu können. Amylopektinstärke hat das Potenzial, einen Mehrwert von schätzungsweise 100 Millionen Euro jährlich für die europäischen Anbauer von Stärkekartoffeln und die Stärkeindustrie zu schaffen. AVEBE, Emsland und Lyckeby sind mit BASF Plant Science einer Meinung, dass die Pflanzenbiotechnologie es ermöglicht, ertragsstarke Kartoffelsorten mit reiner Amylopektinstärke zu entwickeln. Gerben Meursing, Geschäftsführer von AVEBE sagte: „Pflanzenbiotechnologie ist der Schlüssel für die Zukunft der Stärkeindustrie. Aus diesem Grund investiert auch AVEBE seit Anfang der 1990er Jahre in gentechnisch optimierte Kartoffelsorten.“

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