Innovationen und Portfolioverbesserungen stärken den Pflanzenschutz der BASF

Von: BASF Katalysatorproduktionsgesellschaft Köln mbH  14.03.2006
Keywords: Chemie & Chemietechnik

Innovationen und Portfolioverbesserungen stärken den Pflanzenschutz der BASF F+E- Pipeline gestärkt: Spitzenumsatzpotenzial 1,9 Milliarden € Neues Insektizid in der Entwicklung Zielrendite von 25% EBITDA im Jahr 2005 übertroffen 10. Mär 2006 - Der BASF Unternehmensbereich Pflanzenschutz setzt seine Strategie, mit neuen innovativen Produkten profitabel zu wachsen, erfolgreich fort. Der Bereich hat im Jahr 2005 in Forschung und Entwicklung 303 Millionen € investiert, elf Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Investitionen zahlen sich aus: Das Spitzenumsatzpotenzial der innovativen Wirkstoffe in ihrer Forschungs- und Entwicklungspipeline schätzt die BASF jetzt auf 1.900 Millionen €, rund 100 Millionen € mehr als früher veröffentlicht. Diese Zahlen nannte Michael Heinz, seit dem 1. Dezember 2005 Leiter des Unternehmensbereichs Pflanzenschutz, heute (10. März 2006) auf einer Investorenkonferenz in London. In den letzten fünf Jahren hat die BASF acht neue Pflanzenschutzwirkstoffe in den Markt eingeführt, die zusammen ein Spitzenumsatzpotenzial von 1,2 Milliarden € darstellen. Unter ihnen befindet sich auch das im Herbst 2005 eingeführte Fungizid Metrafenone. Die erfolgreichen neuen Produkte tragen wesentlich zur Ertragskraft des Unternehmensbereichs bei: Die EBITDA-Rendite vor Sondereinflüssen lag mit 26,9 Prozent zum zweiten Mal hintereinander über der angepeilten Zielgröße von 25%. 'Mit dieser EBITDA-Rendite setzen wir wieder einen Maßstab für die Rentabilität in unserer Branche,' sagte Heinz. Auch was die kommenden Jahre angeht, sieht die Entwicklungs-Pipeline vielversprechend aus: Die BASF arbeitet derzeit an einem Projekt für herbizid-tolerante Pflanzen sowie an sechs neuen Wirkstoffen. Dazu gehört auch ein neues Insektizid, das im letzten Jahr aus dem Forschungs- in das Entwicklungsstadium befördert wurde. Diese Projekte werden in diesem und den kommenden Jahren auf den Markt gebracht. Sie repräsentieren eine Spitzenumsatzpotenzial von 700 Millionen €. 'Es sind die Innovationen, mit denen wir profitabel wachsen wollen, besonders auf dem Gebiet der Fungizide und Insektizide und in speziellen Anwendungen wie zum Beispiel in der Saatgutbehandlung,' beschreibt Heinz die Strategie. 'Dafür haben wir unser Team von Wissenschaftlern verstärkt, unsere Forschung und Entwicklung sehr effektiv ausgerichtet und können somit die Zeiten zum marktfähigen Produkt verkürzen.' Striktes Vermögens- und Kostenmanagement ist gleichermaßen Teil der Bereichsstrategie. Heinz: 'Indem wir uns auf hochwertige innovative Produkte konzentrieren, können wir das Vermögen und die Kosten in weniger innovativen oder reiferen Teilbereichen weiter optimieren.' So hat der Bereich im Jahr 2005 das Geschäft mit dem Fungizid Triforine, dem Insektizid Phorate und das außereuropäische Geschäft mit dem Herbizid Imazamethabenz an Unternehmen abgegeben, zu denen diese Wirkstoffe besser passen. Ebenso wurde im Rahmen einer Devestition der Produktionsstandort Resende in Brasilien von Mitarbeitern übernommen. 'Wir werden unser Produktportfolio weiterhin zurückschneiden. Im Jahr 2000 hatten wir mehr als 300 Wirkstoffe, in diesem Jahr peilen wir rund 100 an, was gegenüber 2005 eine Verringerung um 25 Prozent darstellt. Letztendlich wollen wir uns auf etwa 60 wichtige Wirkstoffe konzentrieren,' sagte Heinz. 'Diese Rationalisierung verringert die Komplexität betrieblicher Abläufe weiter und erlaubt es uns, unsere Energie ganz darauf zu richten, innovative Produkte auf den Markt zu bringen.' Der Umsatz des BASF-Unternehmensbereichs Pflanzenschutz im Jahr 2005 betrug 3.298 Millionen €. Nach Sitz der Kunden trugen Europa 43 Prozent, Nordamerika (NAFTA) 29 Prozent, Südamerika, Afrika und der Mittlere Osten 20 Prozent und Asien-Pazifik acht Prozent zum Umsatz bei. Nach Produktgruppen aufgeteilt zeigt sich folgendes Umsatzbild: Fungizide 1.310 Millionen €, Herbizide 1,222 Millionen € sowie Insektizide und andere Pflanzenschutzprodukte 766 Millionen €. Der Unternehmensbereich Pflanzenschutz der BASF hält mit einem Umsatz von 3.298 Millionen € im Jahr 2005 einen Spitzenplatz in der Branche. Als verlässlicher Partner der Landwirtschaft bietet der Bereich bewährte und innovative Fungizide, Insektizide und Herbizide an. Produkte und Dienstleistungen des Unternehmensbereichs helfen Landwirten, den Ertrag und die Qualität ihrer Erzeugnisse zu verbessern. Weitere Anwendungen sind Zierpflanzen und Rasen, die Schädlingsbekämpfung in öffentlichen und privaten Gebäuden sowie die Forstwirtschaft. BASF ist darauf ausgerichtet, neues Wissen schnell in Markterfolge umzusetzen. Die Vision des Unternehmensbereichs ist es, weltweit führend zu sein mit Innovationen, welche die landwirtschaftliche Produktion optimieren, die Ernährung verbessern und so die Lebensqualität einer wachsenden Weltbevölkerung steigern. Weitere Informationen zu BASF Pflanzenschutz stehen im Internet unter der Adresse www.agro.basf.com.

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