godesys stellt neue Technologieplattform vor; langjährige Vision mit Leben erfüllt

Von: godesys AG  04.06.2007
Keywords: Softwareentwicklung, ERP Software

Während eines Pressegesprächs in München hat der Mainzer ERP-Hersteller godesys AG jetzt erstmals sein neues Technologie-Konzept vorgestellt: es handelt sich um das godesys Open Business Framework, das die neue Systembasis für alle betriebswirtschaftlichen Lösungen des Hauses bilden wird. Kern der neuen Technologie-Plattform ist dabei ein auf Open Source-Technologien basierender Softwarestack (Eclipse IDE, Apache, Tomcat, Hibernate, JBoss, Liferay), der gleichzeitig als Grundlage für die Entwicklung und Integration unterschiedlicher, frei wähl- und zusammenstellbarer betriebswirtschaftlicher Lösungen dient. Mit der dadurch möglichen freien Auswahl an Funktionen und Services beim Aufbau der eigenen Integrationsarchitektur und der daraus resultierenden absoluten Herstellerunabhängigkeit bekommen godesys-Kunden nun „das Beste aus zwei Welten“: einerseits können sie sich auf dem Markt selbst umschauen und eigenständig entwickeln, andererseits haben sie, wenn sie es wünschen, durch die godesys-eigene Distribution der benötigten ERP- und CRM-Produkte nach wie vor die Möglichkeit und damit die Sicherheit, eine Lösung komplett aus einer Hand zu beziehen. In jedem Fall werden die Anwender von den Vorteilen eines erprobten betriebswirtschaftlichen Standards mit verläßlichen und soliden Supportangeboten profitieren. godesys-Chef Godelef Kühl: „Die Vision zu dem jetzt vorgestellten Konzept reifte in dem gleichen Maße, wie die proprietären Ansätze der etablierten Hersteller erkennbar wurden. Nun ist der Zeitpunkt für ihre Umsetzung gekommen: Investitionsängste und Herstellerabhängigkeiten gehören ab sofort der Vergangenheit an. Durch die neu geschaffene Technologieplattform des godesys Open Business Framework können existierende und neue Systeme und Funktionen effektiv miteinander verbunden und gleichzeitig in Prozessen genutzt werden. So können godesys-Kunden ihre SO: Business Software und ihre Applikationen auch zukünftig ohne Einschränkungen weiter einsetzen und dort, wo es sinnvoll ist, durch neue Services ergänzen - und zwar auch durch godesys-fremde Produkte, wenn sie es wünschen“, unterstreicht Kühl, der damit die Hersteller-Unabhängigkeit auch im eigenen Hause propagiert. Bestehende Kunden erhalten die neuen Technologien im Rahmen von Updates und Upgrades. godesys biete seinen Anwendern damit auch weiterhin einen einzigartigen Investitionsschutz und gleichzeitig die uneingeschränkte Möglichkeit, von den Chancen neuer Technologien zu profitieren. Das erste auf dem godesys Open Business Framework basierende Produkt ist das betriebswirtschaftlich ausgerichtete godesys Enterprise Portal, in dem alle Prozesskomponenten mit ihren einzelnen Geschäftsprozessen in Form von Portlets dargestellt sind. Portlets zeigen Inhalte aus den unterschiedlichsten Quellen an und personalisieren sie gleichzeitig individuell für den jeweiligen Anwender in einer entsprechenden grafischen Bildschirmdarstellung. „Das godesys Enterprise Portal ist die konsequente Fortsetzung des ERP für kundenorientierte Unternehmen, da es einen komplett neuen Umgang mit Informationen ermöglicht. Ausschlaggebend dabei ist, dass Informationen entlang der Wertschöpfungsketten transportiert werden, und zwar über Unternehmensgrenzen hinweg“, erläutert Kühl das auf diese Weise entstehende neue ökonomische Netzwerk, in dem Kunden, Mitarbeiter, Lieferanten und auch Partner von der darunter liegenden offenen Integrationsarchitektur profitieren können. Im Rahmen der neuen Strategie unterstütze godesys unterschiedliche Präsentationstechniken, fährt Kühl fort. Neben dem klassischen Windows-Rich-Client wird mit dem godesys Enterprise Portal zunächst ein browserbasierendes Front End mit echter Web 2.0 Funktionalität präsentiert; zukünftige Entwicklungen werden aber auch als J2EE-basierende Smart-Clients zur Verfügung gestellt, wobei im Einzelfall auch eine Einbindung von .Net-Clients möglich sein werde. Das godesys Open Business Framework ermögliche zudem die individuelle und produktive Entwicklung von Erweiterungen und Modifikationen für Kundenanforderungen oder Branchenapplikationen. Als Bestandteil einer modernen Open Source Entwicklungsumgebung liefere es alle Werkzeuge und Routinen, die für den sicheren Betrieb einer modernen Applikationsentwicklung benötigt werden. Die serviceorientierte Architektur integriert die Systemwelten der Java 2 Enterprise Edition (J2EE) und Microsoft.Net, berücksichtigt aber gleichzeitig alle Anforderungen an einen herstellerunabhängigen Softwarestack (JSR 168, XML, DHTML, BPEL). Die Datenbank- und Betriebssystemunabhängigkeit erlaubt den Einsatz unter allen gängigen Hardware- und Systemplattformen. „Interessenten und Kunden werden die Möglichkeit haben, sich auf der diesjährigen CeBIT von der Einsatzvielfalt der neuen Technologien und des godesys Enterprise Portal überzeugen zu können. Derzeit läuft die Pilotphase mit ausgewählten Anwendern, der breiten Öffentlichkeit wird die Technologie ab Herbst zugänglich sein“. godesys stelle damit als einer der ersten ERP-Anbieter eine SOA-basierende Technologieplattform vor, die für alle Geschäftsprozesse auch wirklich sofort einsetzbar sei; parallel könnten aber auch die Client/Server-Komponenten weiter genutzt werden, unterstreicht Kühl die pragmatische Seite des neuen Konzeptes. „godesys liefert genau das, was der Mittelstand wünscht - eine umfassende, betriebswirtschaftliche Funktionalität, die einfach nutzbar ist und die durch die konsequente Nutzung von freien Standards keinerlei Abhängigkeiten erzeugt. Das macht sich direkt in den Anschaffungs- und Betriebskosten bemerkbar“, ist sich Kühl sicher. „Als inhabergeführtes und eigenfinanziertes Softwarehaus sind wir nur unseren Anwendern verpflichtet. Nach unserem Verständnis ist Innovation die Übersetzung von Anwenderbedürfnissen in betriebswirtschaftlich und technologisch tragfähige Lösungen. Das können wir einfach besser und schneller als Softwarekonzerne.“

Keywords: ERP Software, Softwareentwicklung