Gesundheitsreform - Krankenkassen: Wann der Wechsel lohnt

Gesundheitsreform - Krankenkassen: Wann der Wechsel lohnt von Sven Jahrmarkt Versicherungen

Von: Sven Jahrmarkt Versicherungen  24.09.2008
Keywords: Versicherung, Versicherungen, Versicherungsmakler

Es geht ums Prinzip: Seit Monaten liegen die AOK Rheinland/Hamburg und der Verband der privaten Krankenversicherungen im Clinch. Die Privaten wollen nicht, dass Krankenkassen mit neuen Wahltarifen, etwa für Zweibettzimmer-Unterbringung, im Revier der privaten Krankenversicherung (PKV) wildern. Bisher haben die Gerichte alle Eilanträge der PKV-Lobby gegen die Kassenkonkurrenz abgeschmettert. Nun gehen die Parteien vor Gericht. „Das kann sich drei bis vier Jahre hinziehen“, fürchtet Wilfried Jacobs, Vorstandschef der AOK Rheinland/Hamburg. Inzwischen schafft er Fakten: Etwa 48.000 von insgesamt 1,9 Millionen Versicherten haben die umstrittenen Wahltarife für Ein- und Zweibettzimmer-Unterbringung im Krankenhaus, für teuren Zahnersatz oder Auslandskrankenschutz bisher gebucht. Das wäre früher unmöglich gewesen: Erst seit 2007 dürfen die gesetzlichen Kassen auch selbst gestrickte Privattarife anbieten. Zuvor konnten sie dies nur mithilfe der Zusatzpolicen eines PKV-Partners. Jetzt wollen die Kassen das Geschäft allein machen – und die Privaten keilen zurück. Schuld am verschärften Umgangston ist die jüngste Gesundheitsreform. Sie wird ab Januar 2009 voll wirksam werden, unter anderem mit Einführung des gemeinsamen Gesundheitsfonds der GKV. Die Kassen werden dann einen Einheitstarif haben, Konkurrenz muss also über Angebote wie Wahltarife stattfinden. Für Privatversicherte wird es zudem erst einmal leichter, den Anbieter zu wechseln. Deshalb steigt die Nervosität, der Wettbewerb wird härter.

Quelle: Wiwo 24.10.2008

Keywords: Krankenversicherung, Krankenversicherungen, Private Krankenversicherung, Versicherung, Versicherungen, Versicherungsmakler, Versicherungsvergleich, Zusatzversicherungen

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