Planung KfW40-, KFW60- und Passiv-Haus

Planung KfW40-, KFW60- und Passiv-Haus von Ingenieurbüro für BauStatik und EnergieBeratung - Dipl.-Ing. Joachim  LILL

Von: Ingenieurbüro für BauStatik und EnergieBeratung - Dipl.-Ing. Joachim LILL  03.10.2006
Keywords: Planung Energiesparhaus

Ein KfW40-, KfW60- oder Passivhaus zu bauen bedeutet höchste Anforderungen an die Planung. Viele Faktoren spielen eine große Rolle. Die Förderbankanträge dürfen nur von zugelassenen Sachverständigen, die auch den Energieausweis erstellen, bearbeitet werden. Die Kreditanträge der KfW – Anlage 130 für CO2-Gebäudesanierungsprogramm und Anlage 144 für Ökologisch Bauen – mit welchen zinsgünstige Kredite und Zuschüsse für Energieeinsparmaßnahmen über die Sanierung nach EnEV-Neubaustandard und Energiesparhaus KfW 60 und 40 bis hin zum Passivhaus und auch ein derzeit 5%-iger Teilschulderlass (verlorener Zuschuss für Erreichen eines Neubaustandards nach EnEV bei Sanierungen) beantragt werden können, verlangen nicht ohne Grund die Bestätigung eines Sachverständigen, der seine Qualifikation nachgewiesen hat und zertifiziert ist. Es ist hierbei klarzustellen, dass der Unterzeichner dieser Anträge versichert, "dass die obigen Anga-ben vollständig und richtig sind und dass ich sie durch geeignete Unterlagen belegen kann. Mir ist bekannt, dass diese Angaben subventionsrechtliche Tatsachen im Sinne des § 264 Strafgesetzbuch in Verbindung mit § 2 Subventionsgesetz darstellen und dass ein Subventionsbetrug strafbar ist". Der Unterzeichner riskiert bei falschen Angaben und fehlender Zertifizierung, neben einer Geldstrafe und der Rückerstattung der Subventionsmittel, auch seine berufsständischen Zulassungen bei den Kammern und Verbänden. Dies ist faktisch einem Berufsverbot gleichzusetzen. Sachverständige im Sinne der KfW sind nicht die von der dena ernannten Energiepass-Aussteller, sondern ausschließlich Personen, die ihre Qualifikation über eine Ausbildung und Prüfung nachgewiesen haben. Dies schmälert nicht das Können und Wissen der Architekten und Statiker, die mit der dena – Zulassung Energiepässe für allgemeine Neubauten, außerhalb der Niedrigenergiehäuser, im Rahmen der EnEV herstellen dürfen und damit die grundlegenden baurechtlichen Anforderungen erfüllen. Die KfW betitelt Sachverständige ausdrücklich mit Qualifikationen nach: 1) Bundesprogramm "Vor-Ort-Beratung" nach den Richtlinien der BAFA 2) Von der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. als Energieberater zugelassen 3) eine nach Landesrecht berechtigte Person für die Aufstellung oder Prüfung der Nachweise nach der Energieeinsparverordnung: Bei den Architekten- und Ingenieurkammern unter "Sachverständigenwesen" gelistete öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für Bauphysik und Prüfingenieure

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