Wenn der erste Vierbeiner an Gammelfleisch vor die Hunde geht ...

Von: Lucky-Pet Handels- und Produktions GmbH  21.05.2007
Keywords: Hundefutter

Erschreckend genug, dass Großschlachtereien voller Stolz sogar in den Medien berichten, dass bei Ihnen alles restlos verwertet wird. „Was nicht für menschliche Nahrung geeignet ist, wird von der Hunde- und Katzenfutterindustrie genutzt“. Ganz aktuell ist da der Skandal um sogenanntes „Stichfleisch“ (ARD-Sendung Report vom 25.09.2006), welches für Menschennahrung nicht verwertet werden darf, dieses aber regelmäßig bei den Hundefutter-Herstellern landet. Man wundert sich ja schon über die Inhalte so mancher Wurst für Menschen, aber dass im Hundefutter Knochen- und Kadavermehle, Federn, Krallen, Fell, Haut, Eingeweide, und vieles mehr enthalten ist, darüber bekommt man nur als Interessierter etwas mit. Und damit dieses Futter auch auf Dauer haltbar ist, werden jede Menge Konservierungsstoffe und künstliche Vitamine hinzugefügt und dann so dargestellt, als ob diese das Futter besonders hochwertig machen. Nun, „Bello“ wüsste es wahrscheinlich besser, doch um seiner feinen Nase zu umgehen, kommen noch mal Geruchs- und Geschmacksstoffe (zum Beispiel Hühnerfett) obendrauf. Hmmmm – wirklich lecker!Was Frauchen zu sehen bekommt, sind die „knackigen Fleischstückchen“ und „herzhafte Brocken“, die laut Werbung und Verpackung eine optimale Menge an Proteinen, Kalorien und Vitaminen enthalten. Stimmt – aber die Quelle der Proteine, usw. wird dabei nie erwähnt. Der übliche Oberbegriff, der sich dann dafür auf der Verpackung wiederfindet, lautet „tierische Nebenprodukte“. Von unserem Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz wird empfohlen, sein Fleisch (für den menschlichen Verzehr) nicht nur billig zu erwerben. Wer Fleisch zum Preis von 2,-- Euro je Kilo einkauft, ist natürlich eher in Gefahr, mit minderer Qualität vorlieb nehmen zu müssen .Bei Hundenahrung ist es genauso. Wenn ein 15 kg-Sack Hundetrockennahrung nur 15,-- Euro kostet, dann muss sich der Verbraucher natürlich die Frage stellen, welche Qualität die verwendeten Rohstoffe haben. Kann hier noch mit hochwertigen und damit gesunden Rohstoffen gerechnet werden?Dass es auch anders geht, wird in Schweden bewiesen, denn dort ist die Rechtslage eine andere. Dank der strengen schwedischen Gesetzgebung im Bereich des Tierfutters, hat die Qualität des dort produzierten Tierfutters (zum Beispiel Magnusson-Petfood oder Hundköket) ein unvergleichbar hohes Niveau.Als Schweden Mitglied der EU wurde, konnte es mehrere in Schweden geltende Gesetze über Tierfutter beibehalten. Diese Ausnahmen bedeuten, dass Schweden strengere Regeln als die übrigen Länder in der EU hat. So ist in Schweden seit 1985 die Verwendung von verendeten Tieren als Rohstoff in Tierfutter verboten. Das gilt auch für das Anwenden von wachstumsfördernden Antibiotika in Tierfutter.In Schweden dürfen nur Rohstoffe von geschlachteten, gesunden und für die Lebensmittelindustrie bestimmten Tieren in der Tierfutterproduktion verwendet werden. Diese Bestimmung wurde aus rein ethischen Gründen eingeführt, erwies sich jedoch im Nachhinein auf die BSE-Problematik als kluger Beschluss. Bleibt zu hoffen, dass sich auch hierzulande die Tierfuttermittelindustrie bewusst wird, dass zu verarbeiten und mit künstlichen Stoffen zu „veredeln“, da sich der leidtragende Konsument, also der Hund, ja eh nicht dagegen wehren kann, dass aber aus ethischen Aspekten gegenüber dem Tier und seinem Halter, die heutige Praxis nicht vertretbar ist.Ändert sich nichts, nun, dann muss sich der verantwortliche Tierhalter entscheiden: will ich ein Tier, mit dem der regelmäßige (und teure) Tierarztbesuch vorprogrammiert ist, oder ernähre ich mein Tier von Anfang an überprüfbar gesund?

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