Traumatherapie

Von: Privatpraxis für Verhaltenstherapie, Hypnose & Traumatherapie  15.12.2014
Keywords: Schlafstörungen, Eßstörungen, Depressionen

Ein Psychotrauma ist eine seelische Wunde, die auf einzelne oder mehrere Ereignisse zurückgeht, bei denen im Zustand von extremer Angst und Hilflosigkeit die Verarbeitungsmöglichkeiten des Individuums überfordert waren. Fischer und Riedesser definieren in ihrem „Lehrbuch der Psychotraumatologie“ (München, 1998) den Begriff „Psychotrauma“ wie folgt: „... ein vitales Diskrepanzerlebnis zwischen bedrohlichen Situationsfaktoren und den individuellen Bewältigungsmöglichkeiten, das mit Gefühlen von Hilflosigkeit und schutzloser Preisgabe einhergeht und so eine dauerhafte Erschütterung von Selbst- und Weltverständnis bewirkt“ Ein Trauma wird also durch stresserzeugende Ereignis verursacht, die sich außerhalb normaler menschlicher Erfahrung bewegen und nahezu auf jeden Menschen belastend wirken. Es handelt sich hierbei um massive Bedrohungen des Lebens oder der körperlichen Integrität; schwerwiegende Bedrohungen oder Schädigungen der eigenen Kinder, des Ehepartners,anderer naher Verwandter oder Freunde; plötzliche Zerstörung der eigenen Wohnung oder der erweiterten Lebensgemeinschaft; der Anblick eines Menschen, der durch einen Unfall oder durch körperliche Gewalt schwer verletzt oder getötet worden ist: Wie der Geist so reagiert auch der Körper auf traumatische Situationen. Er ist bereit aktiv zu werden, wechselt in einen Zustand angstvoller Anspannung und erstarrt, kollabiert in hilflosem Schrecken. So wie die Schutzreaktion des Geistes auf überwältigende Erlebnisse nach deren Ende abflaut und sich der Normalzustand wieder einstellt, so sollte sich eigentlich auch die Reaktion des Körpers nach dem Ende des Ereignisses wieder normalisieren .Wird dieser Normalisierungsprozeß jedoch gestört, so werden die Auswirkungen des traumatischen Erlebnisses fixiert, und bei der betreffenden Person entsteht ein Trauma. Solch ein traumatisierendes Ereignis führt bei etwa 20% der Betroffenen zu offensichtlichen posttraumatischen Belastungsstörungen. Posttraumatische Belastungsstörungen sind ein lange bekanntes und gut beschriebenes Krankheitsbild. Diagnostiziert wird die posttraumatische Belastungsstörung jedoch erst seit 1980, mit ihrer Aufnahme in die 3. Version des Diagnostischen und Statistischen Manuals psychischer Störungen (DSM - IV). Die drei diagnostischen Kriterien sind: - Einbrüche von Trauma-Material in den Alltag (Intrusionen), - Vermeidung (Avoidance) und - Übererregung (Hyperarousal).

Keywords: Angststörungen, Anpassungsstörungen, Depressionen, Eßstörungen, Panikstörung, Posttraumatische Belastungsstörungen, Schlafstörungen, seelische Belastungen, soziale Phobie,

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