INFO: wie erkennt man den RICHTIGEN PARTNER für die Entsorgung von leeren Druckerpatronen?

INFO: wie erkennt man den RICHTIGEN PARTNER für die Entsorgung von leeren Druckerpatronen? von [3Be]...print Druckerleerpatronen Peter Bauer e.K.

Von: [3Be]...print Druckerleerpatronen Peter Bauer e.K.  08.10.2011
Keywords: Sammelbehälter, Leergutankauf, Tonerkartuschen Recycling

Druckerleerpatronen - wie war das am Anfang?
In der Anfangszeit der Ausrüstung der Büros mit Druckern wollten die Original-Hersteller oder auch Händler die leeren Produkte nicht zurücknehmen: sie sahen in der Beseitigung Aufwand - stattdessen sollten diese Produkte durch den Kunden dem Gewerbemüll zugeführt werden. Diese Vorgehensweise ist aber nur für Restmüll sinnvoll.

Es gab aber schon vorbildliche Ausnahmen - bei Unternehmen, bei denen Ökolgie ins Gesamtunternehmenskonzept paßte und auch gelebt wurde. Zum Hintergrund: die Herstellung einer Tonerkartusche verbraucht etwa 2-3 Liter Erdöl (Plastik, Energie, Prozess): vom Produktionsprozeß her gesehen ist von Seiten der Originalhersteller eine Mehrfachnutzung allerdings nicht vorgesehen. 

Die Industrie der Wiederaufarbeiter entsteht
Mit dem Aufkommen größerer kompatibler Wiederaufarbeiter für Druckerpatronen auch in Deutschland (Wiederbefüller ist zu einfach formuliert und trifft es nicht, -> Wiederaufarbeiter) machten sich die Original-Hersteller spätestens ab 2005 Gedanken und boten Rücknahmesysteme an. Nicht die Verbraucherforderung "Recycling, Wiederverwendung" führte hierzu, sondern eher das negative Image nicht aktiv am Umweltschutz mitzuarbeiten. Und auch die Zielsetzung leere Druckerpatronen wieder dem Markt zu entnehmen, damit Wiederaufarbeiter Beschränkungen ausgesetzt sind und diese nicht durch Alternativprodukte zuviele Marktanteile gewinnen können. Eigentlich obsolet, da der Marktanteil kompatibler Produkte aufgrund nicht kontinuierlicher Zuverlässigkeit nur zwischen 5 und 10% schwankt, optimistische Quellen nennen 15 oder 20%. 

Man begann leere Patronen einzusammeln
In der Anfangszeit sammelten vor allem alternative Hersteller sowie Fachhändler leere Druckerpatronen ein - als Servicefaktor: da Mensch "faul ist" (Wegwerfmentalität) wurde zur Motivation des Sammelns und der Handhabung eine Vergütung/Prämie die Rückgabe von leeren Druckerpatronen an die einliefernde Firma oder Person in Aussicht gestellt.

Das kam gut an: in der Regel kann die Prämie 0.1 bis 3% des Gesamtwertes der Neuanschaffung betragen. Nur der Einzelpreis für Leerprodukte und die Gesamtvergütung sind nicht alles - bitte behalten Sie diesen Wert für die folgenden Zeilen im Kopf.

Neben den Wiederaufarbeitern und Händern, die einsammeln, gibt es auch noch Leergut-Broker:
diese nehmen in der Regel von Händlern Bestände auf und vermitteln innerhalb der Industrie, d.h. die Leermodule wandern in größeren Stückzahlen zu Wiederaufarbeitern. Eine große Fabrik arbeitet im Monat zwischen 50 und 100.000 Module auf.  Ein Broker, der ernst genommen werden will, hat in der Regel mehr als 20.000 Module an Lager: diese werden europaweit, aber auch sehr stark weltweit vermarktet.

Die Anzahl von Einsammlern steigt sprunghaft an
Ab etwa dem Jahr 2005 erhöhte sich die Anzahl von Firmen, die Leerprodukte einsammelten, stark, obwohl die Nachfrage nach Produkten seitens der Verbraucher nicht im gleichen Umfang zunahm. Vermutlich hat es auch etwas mit der Ausbreitung des Internets und der einfachen Umsetzung von neuen Geschäftsideen zu tun.

Es entstand im folgenden, verschärft seit 2009, unter den Einsammlern ein harter Wettbewerb, bei dem Produkte ähnlich wie an der Börse gehandelt werden. Viele neue Argumente gibt es bei den Anbietern nicht - den meisten fehlt auch ein schlüssiges Konzept. Deshalb wird oftmals über einen "ausgewiesenen hohen Preis" gearbeitet: das Kleingedruckte muß man genau lesen, da unterschiedliche Kostennoten und Verfahren zum Ansatz kommen. Es sind teilweise schon sehr geschickt gemachte Regelwerke. Es gibt aber auch noch andere Faktoren. 

Es fällt dabei auf, daß unheimlich viele Sammelinitiativen entstanden sind: oftmals nur ein anderer Marketing Name, aber die gleichen Initiatoren. Das Schema ist immer das gleiche.  Man möchte mit möglichst vielen unterschiedlichen Argumenten (Werbebotschaften) am Marktgeschehen teilnehmen und den Profit maximieren. Werbeargumente können auch soziale Projekte sein, wo aber im Nachhinein oft jegliche Transparenz fehlt. "Für die Kinder" - "Für die Umwelt" sind einige der Werbefloskeln. 

Geld für "Müll - Mengen"- näher hingeschaut
Sehen wir es doch einmal ganz konkret: es handelt sich bei Druckerleerpatronen zwar um einen Rohstoff, aber immer noch sehr differenzierter Müll, für den "Geld" gezahlt wird. Dieser Rohsteoff kann beim Transport leicht defekt gehen, und die Werthaltigkeit einer Einsendung ist weiteren Einschränkungen unterworfen ist. Beispielsweise auch einer korrekten Bestandsaufnahme (eingelieferte Mengen) beim Verwerter.

Beim Zählen und beim Identifizieren der Produkte hapert es bei einigen Marktteilnehmern z.T. erheblich. Auch kommt es vor, daß zu Marketingzwecken für Produkte hohe Preise geboten werden, diese aber als Neuprodukt über die Original-Distribution in Deutschland überhaupt nicht erhältlich sind (z.B. HP Q5945X - es existiert nur Q5945A mit: 18.000 Seiten).

So etwas muß man dann schon als Lockmittel einordnen. Es kommt ferner auch vor, daß versprochene Vergütungen trotz Mehrfachanmahnung überhaupt nicht mehr ausgezahlt werden: die Firma hat sich verändert, es gibt sie überhaupt nicht mehr. Fehlmengen merkt man in der Regel nicht: der Müll wird nicht gezählt. Doch, aber nur bei richtigen Großeinreichern. Die dann auch ihre Schlüsse ziehen und Entscheidungen treffen.

Nach diesen Ausführungen bekommen Sie ein Gefühl, daß die Auswahl des richtigen Partners für eine solide unproblematische Geschäftsbeziehung sehr wichtig ist.

Folgende Checkliste kann Ihnen dabei helfen:

- sammelt das Unternehmen ausschließlich Leerprodukte ein, oder hat es auch noch andere
- Geschäftsfelder? Können Referenzen genannt werden?

- Ist das Unternehmen ein Wiederaufarbeiter? Ist es ein Fachhändler oder Bürofachhandel?
- Ist es ein Fachhändler, der mit Wiederaufarbeitern direkt zusammen arbeitet?

- wird ein "rundes" Sammelsystem ohne erhebliche Kosten angeboten ? (Sammelbehälter,
- Abholung, Service etc., Annahme aller Original Druckerpatronen)

- Seit wann besteht das Unternehmen? Ist das Unternehmen wirtschaftlich tragfähig?
- Bei einer GmbH können Sie z.B. aus öffentlichen Quellen (bundesanzeiger.de) Einblicke
- in die Firmenbilanzen bekommen.

- Sind die Inhaber des Unternehmens aus dem Impressum gleich erkennbar? Kann man mit dem
- Unternehmen und den Geschäftsführern leicht direkten telefonischen Kontakt aufnehmen?

- Betreiben die Inhaber noch weitere Sammelinitiativen und Sammelsysteme?

- Können alle Original-Druckerpatronen der Hersteller verwertet werden oder wird nur eine
- Auswahl angenommen? Gibt es eine stoffliche Verwertung für nicht erneut einsetzbare Module?
- Wie wird die Verwertung kompatibler Produkte gehandhabt?

- Jede Müllfraktion hat Ihre Besonderheiten: bestimmte Stoffe sind nur kostenpflichtig entsorgbar.
- Die Super-Nullösung gibt es nicht in jedem Fall. Wie ist die Beratung zu diesem Thema beim
- angesprochenen Dienstleister?

- sind alle Entsorgungskosten klar ausgewiesen? Entstehen Bearbeitungsgebühren: sind diese
- ausgewiesen? Entstehen Frachtkosten bei Nichterreichen einer Mindestabholmenge: sind diese 
- ausgewiesen?
 
- Ist das Reglement leicht verständlich oder mit Fallverstricken versehen? Sind Entsorgungskosten
- angemessen? Gibt es Vorgaben für eine Mindestvergütung? Gibt es Vorgaben für eine
- Mindestmenge? Gibt es sonstige Kosten, die zur Anwendung kommen?

- Erfolgt eine Entsorgung nach Verwertungsgesichtspunkten, oder erfolgt aussschließliche eine
- thermische Verwertung (zertifiziert)?

- wie gestaltet sich der Kundendialog?

- werden nur Auszahlungsbeträge geboten oder gibt es beispielsweise Vorzugspreise bei
- Warenbezug? Gibt es z.B. Sonderpreise beim Erwerb von aufgearbeiteten Produkten?

- werden ausschließlich Werbefloskeln zu sozialen Produkten eingesetzt, z.B. "für die Kinder",
- für die Umwelt etc.? Sie diese Projekte leicht überprüfbar?

Diese Aufstellung soll Ihnen einige Ideen vermitteln. Bei großen und mittleren Firmen ist ein differenzierter Anbietervergleich unbedingt erforderlich. Aber auch kleinere Firmen sollten näher hinschauen, bevor eine Überraschung in Form einer späteren Rechnung kommt.

Einfach Tonermüll weggeben - Hauptsache ich bin ihn los, es kostet mich nichts - kann auch keine optimale Lösung im losgelösten Zusammenhang sein. Prüfen Sie das vorliegende Konzept auch hinsichtlich den Anforderungen an die Nachhaltigkeit.

Zum Abschluß sei angemerkt, daß zumindest Ihr Händler gemäß den Regelungen des Kreislaufwirtschaftsgesetzes die von ihm in Umlauf gebrachten Stoffe zurücknehmen muß.
Es wundert, gerade auch in Zeiten von Click-Preis und MPS manche Verweigerungshaltung.

Ein neutraler, spezialisierter Dienstleister kann dies besser als ein einzelner Hersteller, auch mit weiteren Vorteilen für Ihr Unternehmen. Am besten ist ein einziger Dienstleister, der für alle Restprodukte eine einheitliche Lösung anbieten kann.

Sofern sich jemand auf den Schlips getreten fühlt: bitte greifen Sie zum Telefon.

Kontakt: info@3b-print.de --- www.3b-print.de

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