Kraft-Wärme-Kopplung statt EEG als Wegbereiter für AKW

Von: Rainer Schubert Ing.-Büro MASCHINEN+ANLAGEN   07.10.2010
Keywords: Ingenieurbüro, Energieanlagen (Kraft-Wärme-Kopplung)

EEG -Wegbereiter für AKW-Laufzeitverlängerungen?

 

Für die Sicherung des eigenen Energiegeschäftes tun Konzerne alles; Hauptsache die Erzeugung und Verteilung zusätzlicher Energie ist gesichert, ob durch AKW-Laufzeit-verlängerung (ungesicherte Entsorgung) oder durch Einsatz bisher verpönter EEG-Technologien (s.Anhang); nur um sich mit Effizienz-Technologien nicht „den eigenen Ast abzusägen“! 

Aus Furcht vor Umsatzeinbußen stellen sich selbst etablierte Energieanbieter gegen Kraft-Wärme-Kopplung; kraftwerksentlastend planbare dezentrale Stromerzeugung mit Nutzung der Abwärme. 

Auch der Staat unternimmt nichts für eine klare politisch-administrative Rahmensetzung für Energieeffizienz am Markt und KWK-Unterstützer treffen permanent auf Widerstände sowie kontraproduktive Anreizbedingungen:

-  Der Kapitalmarkt lehnt häufig hoch rentable Investitionen deshalb ab, weil diese sich erst nach

   mehrerenJahren amortisieren. Nur um kurzfristig hohe Verzinsungen zu erzielen, wird verlangt

   mit kurzenAmortisationszeiten selbst vergleichsweise geringste „Risiken“ zu vermeiden.

-  Fehlende Vereinheitlichung der Genehmigungs- und Anmeldevorgänge bei BHKW-Inbetrieb-

   nahmen(BAFA, Zoll, Netzbetreiber, Finanzamt, Gewerbeinstanz u.s.w.) gleicht einem

   Hürdenlauf. Trotz Motivation, fehlt deshalb vielen KMU zur Erschließung dieser Kosten-

   senkungspotenziale, nebendem eigentlichen Kerngeschäft, oft der notwendige Schwung.

Um deutlich zu machen, dass Energieeffizienz politisch gewollt und wichtig ist, muss dieser Markt einfach umsetzbar und vorteilhaft entwickelt werden!

1.      Gestaltung einer praxisorientierten politisch-administrative Rahmensetzung!  

2.      Die aktuelle Konzeption für Strom aus witterungsabhängigem PV/Wind ist nicht grundlast-sichernd und damit Wegbereiter für AKW-Laufzeitverlängerungen bei ungesicherter Entsorgung!

3.      Auch mit staatlich geförderte rein thermische Maßnahmen zur Erzeugung zusätzlicher Wärme bringen keine Entlastung der Kraftwerke bzw.deren Verlustsituation.

Die gewaltigen Windstrom-Mengen aus entlegenen Gegenden müssen aber nicht nur in ein Stromnetz eingespeist werden; sie fallen je nach Wetterlage auch unregelmäßig an.

Andererseits ist der Stromverbrauch nicht gleichmäßig über den Tag, die Woche und das Jahr verteilt; mit der Folge: Verbrauchsspitzen können auf geringe Erzeugungsleistung treffen oder umgekehrt hohe Stromproduktion auf schwache Nachfrage.

Dann wird der Strom an der Strombörse entweder sehr teuer oder glatt verschenkt; zu Lasten der kleinen Stromerzeuger!

Um eine halbwegs flächendeckende Versorgung zu erreichen, sind für Aufrüstung intelligenter Netze, sogenannter Smart Grids, allein in Deutschland  bis 2020 geschätzte Investitionen von 20 Milliarden € erforderlich!

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Vision Brennstoffzelle mit Brennstoff-Problemen durch hohen Energiebedarf bei Erzeugung mit hohen Kosten und Emissionen. Lösung: Bezahlbarer und speicherfähiger Wasserstoff durch nach- haltige Nutzung der nicht planbaren Erneuerbaren Energien!

Als reale Brückentechnologie birgt, im Konsens mit der Umweltorganisation GREENPEACE, die flächendeckende Verfügbarkeit des Energieträgers Erdgas beste Voraussetzungen für konsequente Nutzung der heute alternativlosen Kraft-Wärme-Kopplung!

R. M. Schubert   - Dipl.-Ing -                                                       

Keywords: Energieanlagen (Kraft-Wärme-Kopplung), Ingenieurbüro,

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