Erster Sprung ins kühle Nass - Saisonstart am Samstag im Heidebad - 100 Tonnen neuen Sand angefahren

Erster Sprung ins kühle Nass - Saisonstart am Samstag im Heidebad - 100 Tonnen neuen Sand angefahren von Naturbad Heidesee

Von: Naturbad Heidesee  17.07.2009
Keywords: Schwimmbad, Freibad, Schwimmen

Der tägliche Blick aufs Thermometer macht derzeit noch wenig Lust auf einen Sprung ins kühle Nass. Wassertemperaturen um die vier Grad laden freilich nicht gerade zum Anbaden ein. Und daran wird auch der nun doch eingekehrte Frühling nicht viel ändern. Davon lassen sich aber offenbar einige Hallenser nicht abschrecken: "Unsere Stammgäste warten schon auf den Saisonstart", sagt Mathias Nobel. Der 32-Jährige, der gemeinsam mit seiner Partnerin Yvonne Fischer das Heidebad im Jahr 2007 von der Stadt gepachtet hat, will seine Tore deshalb nicht länger für die Öffentlichkeit geschlossen halten. Am kommenden Samstag, 4. April, fällt um 10 Uhr der Startschuss. Das Naturbad ist somit das erste in der Region, in dem die Badesaison eingeläutet wird.

Doch warum mehr als einen Monat früher als in den städtischen Bädern? "Wir haben Stammgäste, die einen zeitigen Saisonstart gewöhnt sind. Erste Nachfragen nach den Dauerkarten haben wir schon", erklärt Pächter Nobel. Und natürlich würden auch wirtschaftliche Gründe eine Rolle spielen. "Warum soll das Bad geschlossen bleiben, wenn wir wissen, dass Gäste kommen", stellt Nobel in den Raum. Zudem seien die Vorbereitungen für den Saisonauftakt abgeschlossen.
Die Winterpause haben Nobel und seine Partnerin Yvonne Fischer freilich nicht tatenlos verbracht. "Unser Ziel ist es, das Angebot ständig auszubauen und jedes Jahr etwas Neues anzubieten", so der 32-Jährige, der neben dem Heidebad auch einige Imbissbuden in Halle betreibt. So können Bad-Besucher künftig mit ihrem Laptop auch gleich noch kostenlos im Internet surfen - drahtlos. "Das ist ein Testlauf. Wir hoffen, dass das Heidebad dadurch noch attraktiver wird", sagt Nobel.
Damit bei hochsommerlichen Temperaturen der Strand nicht aus allen Nähten platzt, hat das Betreiber-Duo in den vergangenen Wochen das Areal um einige Quadratmeter vergrößert. Dazu haben Nobel und Fischer reihenweise Schilfpflanzen umgesetzt. "Das war auch mit Blick auf die Sicherheit notwendig", sagt Nobel. Denn die Rettungsschwimmer - drei Saisonkräfte und bis zu sechs Helfer in Spitzenzeiten - hätten bei einem Besucheransturm nur schwer den Überblick behalten können. "Wir haben allerdings das Schilf nicht wahllos an einen neuen Platz gebracht, sondern alle Schritte mit dem Umweltamt abgesprochen", so Nobel. Zudem wurden 100 Tonnen neuer Sand angefahren.
Was vor allem Badegäste freuen dürfte, die mit der S-Bahn zum Heidesee fahren wollen: Der seit etwa 15 Jahren geschlossene Eingang im Norden des Bades wird wieder geöffnet. Nobel: "Das soll den Weg verkürzen. Bisher mussten die Gäste um das Bad herumlaufen, wenn sie vom Bahnhof Nietleben gekommen sind." Und dieser Weg ziehe sich erheblich in die Länge, weiß der Pächter: "Immerhin ist das Bad 70 000 Quadratmeter groß.

Keywords: Bademeister, Freibad, heidebad, Heidesee, Kultur Und Unterhaltung, Rettungsschwimmer, Schwimmbad, Schwimmen, Seepferdchen,