Analytik Jena blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück

Von: Analytik Jena AG  19.12.2007
Keywords: Analytik

Bereits im Laufe des Berichtszeitraums zeichnete sich dagegen ein geringerer Beitrag des Projektgeschäfts an den Umsatzerlösen ab. Verzögerungen bei verschiedenen Großprojekten führten dazu, dass die ursprünglich geplanten Umsätze in diesem Bereich nicht erreicht werden konnten. Im abgelaufenen Geschäftsjahr betrugen die Umsätze in diesem Segment 26.140 Tsd. EUR und lagen damit 13,2 % unter dem Vorjahresumsatz. Neben einer Vielzahl kleinerer Projekte wurde die Realisierung des Transplantations- und Dialysezentrums in Wolschskij sowie des Klinikums der Lomonossow-Universität fortgesetzt. Die Exportquote des Konzerns beläuft sich im Geschäftsjahr 2006/2007 auf 76,9 % (Vorjahr: 77,0 %). Europa blieb dabei der größte Absatzmarkt für den Konzern. Im Berichtszeitraum stieg der Umsatz in dieser Region von 29.413 Tsd. EUR auf 32.249 Tsd. EUR. In Asien erzielte der Konzern mit 12.258 Tsd. ! EUR ein Umsatzwachstum in Höhe von 4,1 % (Vorjahr: 11.771 Tsd.! EUR). D ie Entwicklung in Amerika, mit einer Umsatzsteigerung um 82,0 % auf 3.865 Tsd. EUR (Vorjahr: 2.124 Tsd. EUR), ist geprägt durch deutliche Markterfolge in Lateinamerika im Bereich analytical solutions und den Markteintritt von optical solutions in den USA. Bedingt durch den gestiegenen Anteil des Instrumentengeschäfts am Konzernumsatz erhöhte sich die Bruttomarge von 36,2 % im Vorjahr auf 38,2 % im Berichtszeitraum. Parallel zu den Umsatzsteigerungen verzeichnete der Konzern auch eine Zunahme der betrieblichen Aufwendungen. Im Geschäftsjahr 2006/2007 erhöhten sich die Vertriebsaufwendungen um 5,6 % auf 13.070 Tsd. EUR (Vorjahr: 12.375 Tsd. EUR). Damit beläuft sich die Vertriebskostenquote des Unternehmens auf 18,9 % (Vorjahr: 18,4 %). Ebenfalls zugenommen haben die Verwaltungsaufwendungen. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete der Konzern hier einen Anstieg von 12,6 % auf 4.732 Tsd. EUR (Vorjahr: 4.204 Tsd. EUR). Wesentlich zurückzuführen is! t diese Erhöhung auf die erstmals komplett im Geschäftsabschluss enthaltene Tochtergesellschaft AJ Japan. Die Brutto-FuE-Aufwendungen stiegen im Geschäftsjahr von 7.886 Tsd. EUR auf 8.384 Tsd. EUR und machten einen Anteil von 19,4 % (Vorjahr: 21,2 %) vom Umsatz im Instrumentengeschäft aus. Das Ergebnis vor Abschreibungen, Finanzergebnis und Steuern (EBITDA) stieg auf 5.824 Tsd. EUR (Vorjahr: 4.780 Tsd. EUR). Bereinigt um die Abschreibungen steigerte Analytik Jena das operative Betriebsergebnis (EBIT) um 30,6 % auf 3.625 Tsd. EUR (Vorjahr: 2.776 Tsd. EUR).
Der Konzern erwirtschaftete per 30. September 2007 einen den Anteilseignern zuzurechnenden Jahresüberschuss in Höhe von 1.876 Tsd. EUR (Vorjahr: 1.130 Tsd. EUR). Dies entspricht einer Verbesserung um 66,0 %. Das Ergebnis je Aktie erhöht sich von 27 Cent auf 40 Cent. Die Bilanzsumme der Analytik Jena reduzierte sich von 63.607 Tsd. EUR leicht auf 63.141 Tsd. EUR. Die! Eigenkapitalquote legte in Folge des um 2.342 Tsd. EUR höhere! n Eigenk apitals von 43,5 % auf 47,5 % zu. Per 30. September 2007 beschäftigte der Konzern insgesamt 592 Mitarbeiter (Vorjahr: 544 Mitarbeiter). Für das bereits angelaufene Geschäftsjahr erwartet Analytik Jena die Fortsetzung der positiven Umsatz- und Ergebnisentwicklung. Aufbauend auf den guten Ergebnissen konzentrieren wir uns in der Business Unit analytical solutions darauf, insbesondere mit unserer japanischen Tochterfirma und auf dem amerikanischen Markt weitere Fortschritte zu erzielen. In optical solutions sehen wir ebenfalls noch erhebliches Wachstumspotenzial auf dem amerikanischen Markt. Die Business Unit bio solutions befindet sich nach wie vor in der Aufbauphase und der Bekanntheitsgrad sowie unsere Vertriebsstrukturen sind noch nicht ausreichend ausgeprägt, jedoch erwartet der Vorstand auch in diesem Bereich ein gesundes Wachstum im aktuellen Geschäftsjahr. In der Business Unit project solutions gehen wir von einer deut! lichen Steigerung der Umsätze aus. Insbesondere das Großprojekt der Medizintechnikausrüstung der Lomonossow Universität in Moskau, das bis Mitte des nächsten Jahres abgeschlossen werden muss, sowie weitere in der Realisierungsphase befindliche Aufträge lassen dies erwarten. Unabhängig davon wird über Alternativen nachgedacht, wie das volatile Geschäft der Business Unit anders aufgestellt werden kann. Ziel ist, die Synergien beider Segmente weiterhin zu nutzen, aber gleichzeitig den Fokus der Außendarstellung klar auf unser Wachstumssegment 'Instrumente' zu richten. Das erste Quartal des Geschäftsjahres ist sehr gut angelaufen und untermauert die Ziele des Unternehmens, im neuen Geschäftsjahr 2007/2008 die dynamische Entwicklung mit zweistelligen Wachstumsraten in allen Bereichen fortzusetzen.

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