Funkwerk bekräftigt Rückkehr zum Wachstum

Von: Hörmann Funkwerk Kölleda GmbH  06.04.2006
Keywords: Kommunikationssysteme

Kölleda/Frankfurt, 23. März 2006. Die im Prime Standard notierte Funkwerk AG (ISIN: DE0005753149) hat die Rückkehr zum Wachstum bekräftigt. 'Wir erwarten für das laufende Geschäftsjahr wieder einen Zuwachs bei Umsatz und Ergebnis', kündigte Vorstandsvorsitzender Dr. Hans Grundner bei der Bilanz-Pressekonferenz in Frankfurt an. Konkret will der Technologiekonzern mit Sitz im thüringischen Kölleda 2006 einen Umsatz von 270,0 Mio. Euro und ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 8 Prozent erzielen. Wesentliche Impulse für die Zukunft sollen dabei von neu erschlossenen Marktsegmenten ausgehen. Dazu zählen nach Aussage Grundners vor allem Mobilfunkausrüstungen auf TETRA-Standard für Verkehrsbetriebe und Institutionen mit Sicherheitsaufgaben, integrierte Zugangslösungen für Telekomunternehmen sowie Telematikausstattungen für Nutzfahrzeuge und Fahrzeugflotten. 2005 brachte Funkwerk in allen drei Geschäftsfeldern eine Vielzahl von Produktinnovationen auf den Weg, die das Wachstum in den nächsten Jahren wieder beschleunigen sollen. Dies werde unterstützt durch die wirksamen, langfristigen Wachstumstrends in den Märkten, auf die sich Funkwerk weiter spezialisiert, so Grundner. So rechnet der Spezialist für professionelle Kommunikationssysteme bei Traffic Control Communication, Enterprise Communication und Automotive Communication bis 2010 mit durchschnittlichen jährlichen Zuwachsraten der bedienbaren Märkte von 10 bis 20 Prozent. 'Wir wollen uns davon ein gutes Stück abschneiden und mit dem Markt wachsen', so der Vorstandsvorsitzende. Das angestrebte Wachstum soll dabei im Wesentlichen aus dem laufenden Geschäft finanziert werden. In 2006 will Funkwerk darüber hinaus noch freie Mittel erwirtschaften. Konkret soll der Free Cash Flow (vor Akquisitionen) bei 6,0 Mio. Euro liegen, stellte Grundner in Aussicht. Vorstand trotz starkem vierten Quartal mit Umsatz und Ergebnis 2005 nicht zufrieden Das Geschäftsjahr 2005 schloss Funkwerk - wie bereits kommuniziert - mit unter dem Vorjahr liegenden Umsatz- und Ergebniszahlen ab. Grundner dazu: '2005 markierte für Funkwerk eine Übergangsphase, in der es vor allem darum ging, die erreichten Marktpositionen abzusichern und Potenziale für das zukünftige Wachstum weiter aufzubauen. Wir haben damit die Grundlagen geschaffen für die nächste Wachstumsstufe, die wir bis 2008 in allen drei Geschäftsbereichen zünden wollen.' Die Gesamterlöse sanken dem Geschäftsbericht zufolge 2005 um knapp drei Prozent auf 242,0 Mio. Euro (Vorjahr: 249,1 Mio. Euro). Das operative Ergebnis (EBIT) ging auf 17,1 Mio. Euro (Vorjahr: 22,9 Mio. Euro) zurück. Grundner: 'Auf Basis unserer ursprünglichen Erwartungen sind diese Zahlen nicht zufriedenstellend. Leider haben sich unsere Märkte gerade in der zweiten Jahreshälfte nicht so dynamisch entwickelt wie prognostiziert. Hinzu kamen Verzögerungen bei der Markteinführung von einzelnen neuen Produkten und eine zunehmende Planungsunsicherheit aufgrund des veränderten Investitionsverhaltens insbesondere der europäischen Bahngesellschaften.' Obwohl das vierte Quartal 2005 mit 68,0 Mio. Euro (Vorjahr: 60,0 Mio. Euro) das umsatzstärkste überhaupt war und das EBIT in diesem Zeitraum 7,0 Mio. Euro (Vorjahr: 4,7 Mio. Euro) erreichte, konnte Funkwerk erstmals für das Gesamtjahr kein Wachstum im Vergleich zum Vorjahr verbuchen. Der Konzernjahresüberschuss belief sich 2005 auf 11,6 Mio. Euro (2004: 15,8 Mio. Euro), was einem Ergebnis pro Aktie von 1,45 Euro entspricht (2004: 2,03 Euro). Der Free Cash Flow erreichte trotz eines betriebsbedingten Anstiegs des Working Capitals mit -1,4 Mio. Euro (vor Akquisitionen) wie geplant annähernd das Vorjahresniveau (-0,5 Mio. Euro). Er verbesserte sich dabei allein in der zweiten Jahreshälfte um über 16,0 Mio. Euro. Trotz des geringeren Jahresüberschusses bietet die Funkwerk AG ihren Aktionären eine stabile Dividende. 'Im Hinblick auf die Wachstumsperspektiven werden wir der Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2005 wie im Vorjahr eine Ausschüttung von 0,35 Euro pro Aktie vorschlagen', kündigte der Vorstandsvorsitzende an.

Keywords: Kommunikationssysteme

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